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Das Traben der Pferde

01/2004, Exumas

   

Das Traben der Pferde ist muede, dieser Jahre
Wo blieb die Zeit, als man ueber die Felder flog,
Hufeisen mit den Haenden bog.
Muesst Ihr den alles zaehmen?
Wo sind die wilden Jahre, wunderbare,
wilde Herzen?
das Erinnern bereitet mir Schmerzen.
Heiss war das Branteisen, eng euer Stall.
Zum Glueck, brachte mein Herz mir dieWildheit zurueck,
als ich rannte, Hoffnung in mir brannte.

Das Rennen der Pferde ist kurz, dieser Jahre
Wo blieb die Zeit, als man soweit rannte,
wie die Erde weit?
Muesst Ihr den um alles einen Zaun ziehen?
Wo sind die freien Jahre, Feiertage,
freie Herzen?
Euer Zoegern erinnert mich an Schmerzen
als sie meine Freunde zaehmten
und ihnen ihre Wildheit nahm,
das Rennen aum Zaunpfahl zum Stillstand kam.
Zum Glueck, brachte mein Herz mir die Hoffnung zurueck,
als ich rannte, sie in mir brannte.

Das Erwachen der Hoffnung ist wild, diese Jahre.
Es kommt die Zeit, ein Rennen fuer die Ewigkeit,
uber Zaehmer und Zaeune springt.
Hoert ihr, wie eure Hufe klingt?
Es sind die freien Jahre, sonderbare,
wilde, doch wie Nachthimmel milde.
Euer Mut erinnert mich an Helden,
die sich im Kampf als Schlachtross melden.
Der Himmel brachte das Glueck,
die verlorenen Jahre zurueck,
als wir rannten, sie fuer uns brannten.
In diesem erhellenden Schein
wurden meine Schmerzen klein.
Ein Seufzen unter den Sternen der Nacht,
der den Himmel zum Waechter der Freiheit macht.

(J)

 
 
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